Ob Junghengst oder internationaler Sportler – auch in 2026 hat die Hengsthaltung des Holsteiner Verbandes wieder einige Neuzugänge zu präsentieren. Einer von Ihnen ist der Zangersheider Hengst H5 Turbo Z.
Turbo Z v. Thunder van de Zuuthoeve-Renville | *2009 | Züchter: Wijnand van Stam, NL-Willige Langerak | Braun | 168 cm
Der Reservist für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio, Fünf-Sterne-Weltcupsieger von Lyon und Nationenpreisathlet Turbo Z ist ab sofort mit Frischsamen über die Holsteiner Verband Hengsthaltung verfügbar. Mit Kevin Jochems im Sattel sprang der in Zangersheide eingetragene Hengst von Erfolg zu Erfolg auf höchstem Niveau.
Vater
Thunder v/d Zuuthoeve sammelte mit Jan van Dijck und Jos Lansink (BEL) sportliche Meriten: Der Argentinus-Nimmerdor-Lord-Sohn war mit Jos Lansink unter anderem Zweiter bei den Belgischen Meisterschaften und war mit Jan van Dijck in zahlreichen nationalen Grand Prix‘ platziert, ehe eine Sportverletzung das frühzeitige Ende seiner Karriere bedeutete. Thunders Mutter Jura nahm selbst an den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde teil und stellte die wiederum gekörten Wunder Boy van de Zuuthoeve v. Argentinus und Voltaire van de Zuuthoeve v. Guidam. Zu den bekanntesten Nachkommen des Thunder v/d Zuuthoeve zählen Elstar Imperio Egipcio (Frank Schuttert/NED), HH Azur (McLain Ward/USA) Depardieu van‘t Kiezelhof (Guy Williams/GBR), Domingo (Daniel Deusser/GER) oder auch Eurocommerce Seoul (Wout-Jan van der Schrans/NED)
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Turbo Z war einige Jahre unter dem Sattel von Kevin Jochems erfolgreich.
Mutterlinie
Lange Zeit während seiner sportlichen Karriere blieb Turbo Z im Besitz seines Züchters Wijnand van Stam, der die Mutterlinie des Hengstes seit geraumer Zeit und hingebungsvoll pflegt. Der Niederländer führt seine Zucht mit circa fünf Fohlen im Jahr, die er selbst behält und je nach Eignung weiter fördern lässt. „Zum Glück habe ich die Kaufangebote für Turbos Großmutter damals abgelehnt, sonst würde es ihn jetzt nicht geben“, sagt er. Die Renville-Nimmerdor-Heidelberg-Ladykiller xx-Stute Gicini war selbst mit Gerfried Puck (AUT) in 1,55 Meter-Springen unterwegs und brachte van Stam 15 Fohlen. Vier von ihnen gelang der Sprung auf 1,60 Meter-Niveau: Kor II v. Holsteiner Hengst Elmshorn, Asterix Z v. Altlantus Z, Nan v. Jus de Pomme und schließlich – Gicinis letztes Fohlen – Turbo Z.
Eigenleistung
Die erste Internationale Turnierluft schnupperte Turbo Z im Beritt des Niederländers Michael Greeve, der ihn bis Fünf-Sterne- und Nationenpreis-Niveau förderte. Dann wechselte er in den Stall von Kevin Jochems (NED), der ihn später als „unglaubliches Pferd“ beschrieb, mit dem er eine außergewöhnliche Verbindung aufgebaut habe. Der Sieg im CSI5*-W Longines World Cup von Oslo dürfte zu ihren Sternstunden gezählt werden. Weitere Platzierungen über höchste Abmessungen in Lyon, Valkenswaard und St. Gallen gehen auf ihr Erfolgskonto. Zunächst wurde Turbo Z beim AES und BWP gekört und jetzt beim Holsteiner Verband anerkannt.
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Turbo Z im Seitenbild
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