Das sportliche Wochenende des Reitsports stand ganz im Zeichen des Al Shira’aa Deutschen Spring- und Dressurderbys in Hamburg-Klein Flottbek. Und unsere Holsteiner zeigten sich bei ihrem „Heimspiel“ von ihrer besten Seite.
Auf Platz zwei im traditionsreichen Derby sprangen nach Stechen Simon Heineke und sein erfahrener Cordillo v. Corrido-Candillo (Erik Schöning, Sipsdorf), Stamm 3488. Der 18 Jahre alte Holsteiner gewann mit Nisse Lüneburg bereits 2019 das Derby und platzierte sich mit zum Beispiel vor zwei Jahren mit seinem heutigen Reiter auf Platz fünf. „Ich bin einfach nur dankbar“, sagte der Bereiter des Stall Moorhof vor den Toren Hamburgs. Auf dem vierten Platz landete zudem ein weiterer Holsteiner, der bereits einiges an Derbyerfahrung vorweisen kann: C the Stars v. Contendro I-Cassini II (Oliver Ross, Morsum), Stamm 4, mit dem für Irland startenden Stephan Dubsky.
Im Championat von Hamburg über 1,55 Meter unterstrichen Arne van Heel (NED) und Keaton HV v. Kannan-Contendro I (Rudolf Schmitt, Wesselburen), Stamm 4748, ihre Top-Form der vergangenen Wochen. Nach zwei fehlerfreien Umläufen rangierten die beiden auf Platz drei im Hauptspringen am Donnerstag. Und auch sein Boxennachbar Charaktervoll HV v. Comme il faut-Contendro I (Manfred von Allwörden, Grönwohld), Stamm 474A, wusste zu überzeugen. Unter dem Sattel von Lucas Wenz platzierte er sich in der CSI4*-Classic Tour gleich doppelt – im 1,50 Meter Grand Prix auf Platz zwei.
Strak vertreten war die Holsteiner außerdem in der zweiten Qualifikation zum Grand Prix (1,50 Meter): Die Plätze zwei, drei und fünf gingen an Janne-Friederike Meyer-Zmmermann und My Lady Lavista v. Mylord Carthago-Levisto (Klaus Peter Wiepert, Neuratjensdorf), Stamm 7369, Rene Dittmer und Cody v. Casall-Quidam de Revel (Sören von Rönne, Neuendeich), Stamm 8900, sowie Million’s Grey v. Million Dollar-Colman (Rita Künzli, Schweiz), Stamm 579 und Thomas Ryan (SWE).
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Foto: Stefan Lafrentz (Cordillo v. Corrido)