Nach dem ersten Umlauf des Nationenpreises liegen die weltbesten Teams nur einen Wimpernschlag auseinander. Das verspricht am Freitagabend Spannung bis zum letzten Ritt.
Marcus Ehning und Coolio v. Casalito-Quidam de Revel (Martina Wirtz, Hohenzieritz), Stamm 2067, hatten den Auftakt gemacht. „Das war die Runde, die ich mir erhofft hatte“, sagte der 52-jährige Routinier zufrieden. Auch seine Teamkollegen Sophie Hinners mit Iron Dames Sinclair v. Singular LS la Silla-Cardento, Daniel Deußer mit Otello de Guldenboom v. Tobago Z-Caretino und Richard Vogel mit United Touch S v. Untouched-Lux zeigten sich nach ihren lupenreinen Ritten begeistert. Daniel Deußer zog damit das passende Fazit unter den gelungenen Auftritt der deutschen Equipe: „Gewonnen ist noch gar nichts“, betonte der 45-Jährige. „Aber jetzt liegt es in unserer Hand, ob wir morgen mit der Mannschaft eine Medaille gewinnen.“
Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Nach dem ersten Umlauf führt das deutsche Team das Klassement mit 3,48 Strafpunkten an. Doch die Konkurrenz liegt nur hauchdünn dahinter: Die USA belegen mit 4,85 Strafpunkten Rang zwei, gefolgt von Belgien und Italien, die punktgleich auf Platz drei in den zweiten Umlauf gehen. Am heutigen Abend wird sich ab 18:30 Uhr entscheiden, welche Nationen über Gold, Silber und Bronze jubeln dürfen.
In der Einzelwertung liegen Marcus Ehning und Coolio aktuell mit 1,78 Strafpunkten auf Platz zehn. Ebenfalls fehlerfrei im ersten Umlauf des Nationenpreises blieben Kansas VL Kannan-Com Air I (Lazlo Vinse, HUN-Budapest), Stamm 7187 und Anna Simicska (HUN). Mit 4,01 liegt das Paar auf Rang 28. Mit nur einem Punkt dahinter rangieren Martin Fuchs (SUI) und Conner Jei v. Connor-Cosimo (Gerhard Stahmer, Duvensee), Stamm 8778, auf dem 39. Platz.
Foto: Stefan Lafrentz (Coolion v. Casalito)