27. November 2022
Tierwohl, ein Anliegen des Holsteiner Verbandes und seiner Züchter

Im Tierschutzgesetz ist verankert, dass Personen, die Tiere halten, dafür verantwortlich sind deren Leben und Wohlbefinden zu schützen sowie sie nach der Art und den Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und unterzubringen. Selbstverständlich liegt es im Interesse des Holsteiner Verbandes, dass seine Mitglieder das Wohl der Pferde gemäß den Tierschutz-Leitlinien sicherstellen.

Auf der Grundlage des Tierzuchtgesetzes gehört es zu den Aufgaben der Zuchtverbände, Pferde zu kennzeichnen, Abstammungen zu überprüfen, Pässe auszustellen und ein Zuchtprogramm durchzuführen. Eine Ahndung von tierschutzrelevanten Vorgängen obliegt den Veterinärämtern der Kreise, die für die Überwachung zur Einhaltung des Tierschutz-Gesetzes zuständig sind. Darüber hinaus sieht sich der Holsteiner Verband in der Verantwortung (mit seinem Tierwohlbeauftragten Dr. Thomas Nissen) seine Mitglieder zu einer artgerechten Haltung und Pflege der Pferde zu unterstützen und anzuhalten.

Im aktuellen Fall eines pferdehaltenden Großbetriebes ist der Holsteiner Verband bereits tätig geworden. Beauftragte des Verbandes sind inzwischen vor Ort gewesenen und haben Gespräche geführt. Das Anliegen des Holsteiner Verbandes ist es nun, mit dem Eigentümer und den aufsichtsführenden Behörden für ein tragbares Konzept der artgerechte Pferdehaltung des Gestüts Grönwohldhof zu sorgen.

 

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