Dieser Prämienhengst weiß auf vielerlei Weise zu gefallen: Kantato ist bildschön, auffällig gezeichnet und mit drei sehr guten Grundgangarten ausgestattet. In seiner ersten Turniersaison bewies er unter Arne van Heel, dass sportlich noch einiges von ihm zu erwarten ist.
Kantato zeigt unter dem Sattel viele gute Eigenschaften. Er überzeugt durch seine drei guten Grundgangarten, eine hervorragende Rittigkeit, viel Vorsicht und Übersicht am Sprung. Ein Hengst, der immer gefallen will und der seinem Reiter Spaß macht. Er sollte Stuten bekommen, die über ausreichend Rahmen verfügen und blütig sind. Kantato stellt für die Züchter sicherlich eine interessante Blutalternative dar.
Stationen
Euro 350,- + MwSt.
zzgl. Euro 250,- + MwSt. bei Trächtigkeit
zzgl. Euro 100,- + MwSt. Fohlengeld
Euro 350,- + MwSt.
zzgl. Euro 600,- + MwSt. bei Trächtigkeit
Bemerkung
Die endgültige Eintragung ins Hengstbuch I erfolgt nach Erreichen der noch fehlenden Leistungsprüfungspunkte.
Vater
Der Kannan-Sohn Keaton I überzeugt mit seinem zweiten Körjahrgang auf ganzer Linie. Kantato stammt aus dem zweiten Jahrgang des Keaton I und steht für moderne Zucht, die den gewünschten Hengsttyp und Sportlichkeit vereint. Drei seiner Söhne wurden 2023 ins Körlot aufgenommen, alle drei wurden gekört und zwei mit einer Prämie ausgezeichnet. Dieses Ergebnis unterstreicht seine Vererberqualitäten. Auch bei der Junghengstkörung 2024 war Keaton zahlenmäßig einer der am stärksten vertretenen Hengste, er stellte wiederum drei zugelassene Söhne zur Veranstaltung. Keaton selbst glänzte fünfjährig in Springpferdeprüfungen der Klasse M* mit Noten bis 9,2 und platzierte sich beim Bundeschampionat in Warendorf im Finale an sechster Stelle. Anschließend wechselte Keaton in den Beritt von Rolf-Göran Bengtsson und wurde weiter behutsam von ihm ausgebildet. Sein großes Potential, das er bereits im Jungpferdealter zeigte, bestätigt er jetzt bei internationalen Turniereinsätzen unter Arne van Heel. Der Sieg im Großen Preis von Warendorf über 1,50 Meter und eine vielbeachtete Vorstellung im Sires of the World-Springen in Lanaken markierten einige der besonderen Momente in seiner bisherigen sportlichen Laufbahn.
Mutterlinie
Mit Kantato konnte die Stute Hella BB ihren ersten gekörten Sohn in der Holsteiner Zucht stellen. Des Weiteren brachte sie mit Nubia BB v. Keaton die erste Reservesiegerstute der Holsteiner Elite-Stutenschau 2023 in Elmshorn. Die Großmutter, Bellina BB, kann mit BB Graziella v. Casall auf ein erfolgreiches Sportpferd bis 1,30 Meter verweisen und brachte in Anpaarung an Casall den gekörten Hengst Cocomax.
Die dritte Mutter, BB Viola, war unter Niklaus Schurtenberger (SUI) selbst bis 1,40 Meter erfolgreich und die vierte Mutter ist keine Geringere als BB Corlanda v. Cor de la Bryère, Vollschwester zu Corland, die unter Willi Melliger (SUI) Siege und Platzierungen in Springen bis 1,60 Meter sammelte. Verantwortlich für Erfolge dieser jüngeren Mutterlinie zeichnet Manfred Birchler aus der Schweiz, der die Stute Corlanda seinerzeit von Prof. Dr. Hartwig Schmidt erwarb und dann ihre sportliche Karriere ebnete.
Eigenleistung von Kantato
Ein deutlich gutes Ergebnis – und zugleich das zweitbeste des gesamten Durchgangs – lieferten Arne van Heel und Kantato bei der Kurz-Veranlagungsprüfung in Vechta Anfang 2025: Kantato erhielt eine gewichtete springbetonte Endnote von 8,63. Gleich drei Mal wurde die Einzelnote 8,8 vergeben – und zwar für seine Springanlage, Rittigkeit und Leistungsbereitschaft. Arne van Heel setzte den damals Vierjährigen gekonnt in Szene. „Der Hengst hat sich hier von seiner allerbesten Seite gezeigt“, lautete der Richter-Kommentar. „Bereits beim Freispringen beeindruckte er mit seiner Übersicht am Sprung und auch unter dem Reiter glänzte er mit Springvermögen und Rittigkeit“, hieß es. Kantato platzierte sich in seiner ersten Turniersaison in Springpferdeprüfungen der Klasse A* und A**.