Hengsthaltung

Infos von der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH

Verbandshengste überzeugen im 14-Tage-Test

Erstellt von Carolin Tassius am Donnerstag, 20.4.2017

Mit sehr guten Ergebnissen haben gestern die drei- und teilweise vierjährigen Hengste der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH ihren 14tägigen Veranlagungstest abgeschlossen.
Allen voran mit einer gewichteten springbetonten Endnote von 9,40 war das Del Arko v. Tsunami de Hus. Der Vierjährige wurde mit einer Freispringanlage von 10,0 bewertet. Und auch in Sachen durch den Fremdreiter bewertete Rittigkeit, die bei seiner ebenfalls sehr guten Sportprüfung vor wenigen Wochen in Verden noch als kleiner Wermutstropfen galt, überzeugte Del Arko nun. Das sah übrigens auch der St. Georg so. Da heißt es auf der Website: „Die höchste Note erhielt der Selle Francais-Hengst Del Arko d’Henvet. Der vierjährige Braune deckt beim Holsteiner Verband und hatte seine Qualitäten schon bei der Sportprüfung in Verden unter Beweis gestellt, wo er eine 8,6 für das Vermögen und eine 8,5 für die Manier erhielt. Der Fremdreiter dort konnte sich allerdings mit dem Franzosen nicht so recht anfreunden und gab nur eine 7,3 für die Rittigkeit. Anders jetzt in Schlieckau. Da gab es in diesem Teilbereich eine 8,5 und vom Fremdreiter eine 7,75.“
Die zweithöchste springbetonte Endnote mit 9,33 erreichte der Siegerhengst des Jahres 2016, Unlimited v. Uriko. Auch er bekam die Höchstnote 10 im Freispringen und erfüllte damit alle Erwartungen. Seine Rittigkeit wurde dagegen nur mit 7,50 (Bewertungskommission) und 6,75 (Fremdreiter) bewertet. Das kann Kornelia Kindermann, die Unlimited täglich in Elmshorn arbeitet, jedoch nicht nachvollziehen: "Zuhause zeigt er sich äußerst lernwillig. Wenn eine Sechs vorm Komma der Note steht, müssen eigentlich gravierende Mängel auftreten."
Ebenfalls sehr gut – also in Noten mit einer Neun ausgedrückt – schnitt Clarksville v. Cascadello I ab. Die Noten 10 für den Galopp und 9,5 für das Freispringen trugen zu diesem überdurchschnittlichen Ergebnis bei. Im guten Bereich (8,33) beendete auch Denton v. Diamant de Semilly seine Prüfung. Der einzige Hengst, der – wenn man nur die Noten auf dem Papier betrachtet – sicherlich hinter seinen Erwartungen blieb, war Castle Creek v. Casall. Seine gewichtete Springnote lautete am Ende 7,90. Allerdings zog sich Castle Creek im Laufe der 14 Tage ein Hufgeschwür zu, sodass er am Prüfungstag nicht teilnehmen konnte. Sein Ergebnis wurde deshalb hochgerechnet. Geschäftsführer Norbert Boley sieht es aber eher gelassen: „Ich finde das überhaupt nicht schlimm. Das Pferd ist sehr gut und hatte nun Pech. Er wird seinen Weg schon gehen. Jetzt war erst einmal wichtig, dass er die Prüfung ablegt.“
Das vollständige Ergebnis mit allen Einzelnoten finden Sie hier.

Foto: Unlimited in Schlieckau

Topics: Hengstleistungsprüfung