Handelsstall & Auktion

Aktuelles von der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH

Catharina - Spitzenpferd der Holsteiner Elite-Reitpferdeauktion

Erstellt von Donata von Preußen am Sonntag, 5.11.2017

Bereits im Vorfeld der Elite-Reitpferdeauktion war sie als Favoritin auf die Preisspitze gehandelt worden: Catharina v. Casall-Montender-Quinar (Stamm 104 A) aus der Zucht und dem Besitz von Professor Dr. Hartwig Schmidt in Borsfleth.

Die typvolle, moderne Dreijährige – ein Juwel für Zucht und Sport - aus der nahen Verwandtschaft des einstigen Erfolgspferdes von Carsten-Otto Nagels Erfolgspferd Corradina, wurde für 150.000 Euro an ein Gestüt in Niedersachsen zugeschlagen, das sich wenig später auch den diesjährigen Holsteiner Siegerhengst sichern konnte. Glatte 100.000 Euro kostete der bereits im Turniersport hoch erfolgreiche Nerrado Junior v. Nerrado-Con Air-Capitol I (Stamm 8810) aus der Zucht der Zuchtgemeinschaft Friedrich/Meier, Quickborn, und dem Besitz der European Youngster e. K, Münster. Er wird, wie sechs weitere Elite-Reitpferde, seinen Hafer künftig in Italien fressen. Der langjährige Partner des Holsteiner Verbandes, Alessandro Mingoli, hatte seine italienischen Landsleute gut beraten. Schweizer Kunden waren bei dem vierjährigen Diarado-Lovari-Calato-Sohn Diadoro (Stamm 628B) erfolgreich, den sie für 90.000 Euro ersteigerten. In Deutschland verbleiben wird Carla Clever v. Clinton I-Cassini I-Lucky Light (Stamm 4303) aus der Zucht und dem Besitz von Claus-Heinrich Petersen, Ahrenviöl, die glatte 80.000 Euro kostete. Die 35 Reitpferde kosteten im Schnitt 41.885 Euro.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, kommentierte Ronald Schultz, Geschäftsführer der Holsteiner Verband Vermarktungs und Auktions GmbH, „zumal wir etliche Neukunden, die dann auch erfolgreich beim Einkauf waren, akquirieren konnten“. Diese Neukunden kamen u. a. auch aus Mexiko und Dubai. Überhaupt war das ausländische Interesse an den Elite-Reitpferden sehr groß: Vier Reitpferde werden die Reise nach England antreten und dort voraussichtlich eine Karriere im Vielseitigkeitssport in Angriff nehmen. Zwei Pferde wurden jeweils nach Frankreich, in die Schweiz, in die Slowakei und in die USA verkauft, ein weiteres Pferd geht nach Polen. „Unser Auktionator Dr. Günther Friemel hat einen hervorragenden Job gemacht“, sagte Ronald Schultz, „er hat für jedes Pferd eingesetzt  und um jedes Gebot gerungen“.