Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH

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Unlimited - Holsteiner Siegerhengst 2016

Erstellt von Christian Dietz am 06.11.16 05:00

 

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Er stammt von Uriko (KWPN) aus der Utopia V v. Casall-Capitol I ab, wurde in Dithmarschen von Klaus Thiedemann in Oesterwurth gezogen und befindet sich im Besitz der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH, Elmshorn. Der Braune war das, was man ein „komplettes Pferd“ nennt: Sein Exterieur war makellos, er konnte sich sehr gut bewegen und war einer der Besten im Freispringen. Hinzu kam sein unerschütterliches Temperament, was er bei seinen Ehrenrunden eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit gespitzten Ohren trabte er nicht nur an der Hand seines Trainers Uwe Benzin, sondern auch mit Gérard Muffels, dem Leiter der Elmshorner Hengststation, Norbert Boley, Geschäftsführer der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH und nicht zuletzt mit dem Züchtersohn Klaus Thiedemann durch die ausverkaufte Holstenhalle und ließ sich frenetisch feiern. Einen Sonderpreis gab es noch für Uwe Benzin: Er wurde als bester Vorführer dieser Körung ausgezeichnet.

 




Zum ersten Reservesieger erkor die Jury einen Sohn des Connor aus der Bona v. Singulord Joter (AUS)-Acodetto aus der Zucht von Carmen Eissfeldt in Sparrieshoop und dem Besitz von Harm Thormählen, Kollmar/Langenhals. Christer wurde auf der Auktion für 120 000 Euro  das war der Spitzenpreis bei den gekörten Hengsten - nach Finnland verkauft. Den Cascadello I-Sohn Clarksville aus der Zauberstern v. Canto-Clinton I aus der Zucht von Norbert Frings, Itzehoe, und dem Besitz der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH, Elmshorn, erkor die siegerhengst.jpgKörkommission bestehend aus dem Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen,  Hans-Joachim Ahsbahs, Michael Gonell, Peter Rauert und Jens Hauschildt zum II. Reservesieger.

Drei weitere Hengste wurden mit einer Prämie bedacht: Carcassonne v. Cachassini a. d. A-Cosmopolita v. Coriano-Con Air (Rita Künzli, CH-Willisau; Hengstaufzucht Rieke, Bad Oeynhausen & Horst Stahlmann, Löhne), Cesul v. Casall a. d. Alabama v. Calato-Locato (Johannes Baumann, Kempen; Hanno Köhncke, Badendorf), der für 110 000 Euro in den Besitz von Paul Schockemöhle wechselte, und Clynelish v. Castelan I a. d. Curly Sue v. Casall-Alasca (Gerd Ohlsen, Oevenum/Föhr; Hengstaufzucht Rieke, Bad Oeynhausen & Horst Stahlmann, Löhne), der auf der Auktion für 60 000 Euro einen neuen Besitzer fand. 110 000 Euro kostete auch Quiwi Capitol v. Quiwi Dream a. d. Z-Capitola v. Cero-Capitano (Harm Thormählen, Kollmar), der künftig seinen Hafer in Kl. Offenseth, genauer gesagt auf der Hengststation Maas J. Hell seinen Hafer fressen wird. Die elf gekörten Hengste, die im Auktionsring erschienen waren, erzielten einen Durchschnittspreis von 60 818 Euro.

Das erste November-Wochenende stand ganz im Zeichen des Casall. Der 17-Jährige gewann in Doha das finale Springen der Global-Champions-Tour, und gleichzeitig sorgten in Neumünster seine Nachkommen für Furore. Fünf Casall-Söhne und drei seiner Enkel erhielten ein positives Körurteil. „Die Holsteiner können sich glücklich schätzen, mit Casall einen Jahrhunderthengst – in der Zucht und im Sport – zu haben“, sagte dann auch der zweimalige olympische Mannschaftsgoldmedaillengewinner Lars Nieberg, der in diesem Jahr die Berichterstattung übernommen hatte.
„Dass wir 23 Hengste kören konnten, unterstreicht die gute Qualität des Jahrgangs“, erläuterte Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen nach der Körung, zu der 58 Zweijährige erschienen waren.

Die nicht gekörten Hengste erzielten einen Schnitt von 21 354 Euro, zum teuersten Hengst avancierte der Colman-Barnaul xx-Lord-Sohn Cugano (Manfred Pohling, Krempe; Volkmar Schadock, Heideblick), der für 46 000 an einen Springstall in Österreich verkauft wurde.

Topics: Hengste, Holsteiner Siegerhengst