In diesem Jahr hatten die Interessenten für einen Holsteiner Youngster drei Möglichkeiten „ihren“ Wunschkandidaten zu ersteigen. 


Neben der öffentlichen Versteigerung auf dem Elmshorner Herbert-Blöcker-Platz konnten registrierte Bieter ihr Gebot am Telefon abgeben sowie zum ersten Mal live online mitbieten.Die erste Hybrid-Auktion des Holsteiner Verbandes  mit einer hoch interessanten Kollektion war dann auch ein voller Erfolg. „Wir können angesichts der „Corona-Umstände“ sehr zufrieden mit dieser Auktion sein“, kommentierte Geschäftsführer Roland Metz das Auktionsergebnis. Der Durchschnittspreis für die 25, von Auktionator Hendrik Schulze-Rückamp zugeschlagenen Fohlen betrug 9.336 Euro. Das waren rund 1500 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Preisspitze von 19.000 Euro teilten sich zwei Offerten. Das war zum einen die von Joachim Tietz, Diekhusen, gezogene und ausgestellte Coruba v. Cornet Obolensky-Baloubet du Rouet (St.6874) , die an Schweizer Klienten zugeschlagen wurde. Die im April geborene Stute zählt u. a. die im internationalen Sport hoch erfolgreichen Horse Gym’s Carefina v. Caretino und Queen Mary v. Contendro I zur engeren Verwandtschaft. Einen Hengst, dem in den Niederlanden ganz große Hoffnungen gelten, hat Grandessa (Stamm 0730B) zum Vater: Grandorado TN ist unter Willem Greve sehr erfolgreich unterwegs. Auch auf der Mutterseite, Catania v. Clarimo, lassen sich mit Carvallo BB, Cefalo oder Quantas Pferde finden, die im Sport glänzen bzw. geglänzt haben. Züchter und Aussteller dieser Nachwuchshoffnung ist die Laß KG, Leck. Die Käufer von Grandessa kamen aus Belgien. Nur 500 Euro weniger kostete der von Lüder Meyer in Verden gezogene Classico v. Casall-Cassini I (St. 776), der künftig bei Neukunden aus Brasilien seinen Hafer fressen wird.  „Erfreulich war nicht nur die hohe Verkaufsquote, sondern dass acht Fohlen 10.000 Euro und mehr gekostet haben, “, bilanzierte Roland Metz nach der Auktion. „Zudem haben wir über die Online-Auktion viele neue Kunden akquirieren können“.

Die Ergebnisliste finden Sie hier. 

 

Foto: Janne Bugtrup