In großen Schritten schreitet das Jahr 2021 voran – das merkt man nicht zuletzt daran, dass die wichtigste Holsteiner Veranstaltung des Kalenders schon wieder naht. Vom 28. bis 30. Oktober schaut die (inter-) nationale Zucht- und Sportszene nach Holstein.

Es gibt einige Neuerungen und vieles, was sich über Jahre bewährt hat. Der Zeitplan zum Beispiel ist weitegehend gleichgeblieben: Am Donnerstag zeigen sich die Hengste auf dem Pflaster, am Freitag wird mit Spannung das Freispringen erwartet, bevor am Samstag die Körurteile bekanntgegeben werden und die Elite-Reitpferde zur Versteigerung kommen. Die Vorauswahlen zur Körung haben in der letzten Woche stattgefunden und der seit Anfang des Jahres angetretene Zuchtleiter, Stephan Haarhoff, zeigte sich überaus zufrieden mit den Hengsten des Jahrgang 2019: „Wir haben viele sehr moderne Pferde gesehen, die sich top im Freispringen gezeigt haben und sich überdurchschnittlich zu bewegen wissen.“ Beim Probefreispringen am Mittwoch gibt es zudem eine Neuerung: Die technischen Fähigkeiten und die Schnelligkeit der Hengste wird mittels einer In-Out-Reihe abgefragt. „Auf das Longieren verzichten wir in diesem Jahr erstmalig, außerdem haben wir keine im Juli oder später geborenen Hengste zugelassen. Darüber hinaus präsentieren sich die Dressurhengste im Anschluss an die Pflastermusterung im Freilaufen. Die neuen Tierschutz-Leitlinien sind ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, deshalb werden die Hindernisse beim Freispringen auch maximal 1,30 Meter hoch sein“, so Haarhoff weiter.

Foto: Janne Bugtrup