Der Hengst Cruseon kann züchterisch zur Zeit nicht eingesetzt werden.

Wie die FN mitteilte, muss das Ergebnis des Hengstes Cruseon bei der Sportprüfung für springbetonte Hengste in Münster gemäß „B.7 Medikationskontrolle, Ausschluss von Hengsten“ der HLP-Richtlinien für ungültig erklärt und das bereits erteilte Prüfungszeugnis widerrufen werden. „Es war ein Managementfehler meinerseits“, sagte Tjark Witt, „es hat in unserem Stall in Friedrichskoog eine Verwechslung bei der Behandlung eines Pferdes gegeben“. Cruseon, der sich im Eigentum der Familie Witt befindet, wird über den Samenvertrieb des Holsteiner Verbandes den Züchtern angeboten. Er steht in diesem Jahr auf der Anlage der Eigentümer in Friedrichskoog zur Ausbildung und zum Training. Wie Familie Witt mitteilte, soll der Hengst schnellst möglich seinen Leistungsnachweis im Rahmen des Turniersports (Bundeschampionats-Qualifikation) absolvieren.

Bis zur Erfüllung dieses Leistungsnachweises wird der Hengst - den Anforderungen der FN entsprechend - nicht zur Zucht eingesetzt