Am vergangenen Wochenende war Rolf-Göran Bengtsson beim Turnier im belgischen Opglabbeek. Mit dabei waren auch Zuccero und Catch, zwei Hengste der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH. Beide Hengste konnten im Sentower Park Platzierungen und wichtige Erfahrungen sammeln. Zuccero v. Zirocco Blue (Hanno Köhncke, Badendorf) taucht zweimal in den Siegerehrungen in Springen bis 1,40 Meter auf. „Zuccero hat eine unheimlich gute Einstellung und in einem Springen habe ich versucht, schneller zu reiten. Das muss der Hengst nun auch lernen“, berichtet sein Ausbilder Rolf-Göran Bengtsson. „Er gibt mir im Parcours ein immer sichereres Gefühl und hat mit seinen überzeugenden Resultaten in den Youngster-Touren gezeigt, dass man alles abfragen kann, was man von einem Achtjährigen erwarten kann.“ In der kommenden Saison ist Zuccero neunjährig, dann stehen für ihn die mittlere Tour beziehungsweise Springen bis 1,45 Meter auf dem Plan.

catch

Boxennachbar von Zuccero ist der Colman-Sohn Catch (Hans-Peter Löding-Hasenkamp, Quarnstedt). Auch er hat sich in Opglabbeek gut gezeigt. „Catch wird von Parcours zu Parcours sicherer“, weiß Bengtsson. „In den vergangenen Monaten habe ich viel an seinem Sprungablauf gearbeitet. Er springt nun mit einer ganz anderen Kurve. Das kommt ihm vor allen an Steilsprüngen und in Kombinationen sehr entgegen.“ Catch ist jetzt siebenjährig und somit im kommenden Jahr noch in der Youngster-Tour startberechtigt. Dann möchte Rolf-Göran Bengtsson den Nachwuchshengst auch hin und wieder mal etwas schneller reiten, „denn durch die Sicherheit, die Catch mittlerweile habe, resultiert, dass er insgesamt dynamischer geworden sei, so sein schwedischer Reiter weiter. „Beide Hengste – Zuccero und Catch – haben eine Entwicklung durchgemacht, die absolut in die richtige Richtung geht. Jetzt hoffen wir, dass uns die Corona-Pandemie nicht wieder einen Strich durch die Turnierplanung für die anstehende Saison macht“, so Rolf-Göran Bengtsson.
Weniger gute Nachrichten gibt es vom Quintero-Sohn Quibery (Hobe Magens, Ottenbüttel) zu vermelden. Leider sind die sportlichen Hoffnungen, die dieser Hengst in der Vergangenheit geweckt hat, nicht in Erfüllung gegangen. Grund dafür ist eine Verknöcherung im Bereich der Brustwirbelsäule. Als Ursache kann ein Trauma nicht ausgeschlossen werden. Quibery wird aufgrund dessen zukünftig nicht mehr im Sport zum Einsatz kommen.

 

Fotos: DigiShots.nl, Karl-Heinz Frieler